Unser Sekretariat ist geöffnet:

Montag: 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr

​Mittwoch: 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Freitag: 8.00 Uhr bis 12.20 Uhr

Kontakt

Adresse

Tel: 06201 - 51 769

Fax: 06201 - 59 93 07

Email: poststelle@gelberg.schule.bwl.de

Hans-Joachim-Gelberg Grundschule

Weinheimer Straße 31

69469 Weinheim

Sanierung 2019 / 2020

Kurz vor den Herbstferien war es soweit. Der erste Teil des Gerüstes wurde an der Süd-Ostseite des Schulhauses gestellt. Der erste Baubschnitt begann in den Herbstferien.

Kurz vorher wurde zuerst ein Container geliefert. In diesem wurden die Möbel der Zimmer gelagert, die freigeräumt wurden. Der Werkraum ist in der ersten Bauphase betroffen und wird saniert. Der Medienraum und einer der Kernzeiträume wurden zum Klassenzimmer umfunktioniert. Nach zwei Tagen war das Einlagern und das Umziehen erledigt - allerdings musste ein zweiter Container her.

In den Herbstferien wurden dann die Abbrucharbeiten der ersten drei Räume begonnen.

1. Bauabschnitt - 3 Räume auf der Süd-Ost-Seite

Die Stadt Weinheim als Schulträger hat das höchste Interesse, dass alle notwendigen Arbeiten fachlich einwandfrei nach den geltenden Gesetzen und Regeln ausgeführt werden.

Bei den Ab- und Ausbrucharbeiten in den Herbstferien wurden die Deckenplatten und die alten teilweise 2-lagigen Linoleumbeläge einschließlich des Klebers entfernt. Diese Materialien wurden untersucht und nur der Kleber des Linoleums wies Asbestspurenauf. Dieses Ergebnis stellt unter dem Linoleumbelag jedoch keine Gefahr dar, da die Fasern im Kleber gebunden sind und nicht durch den Linoleumbelag austreten können. Für diese Abrissarbeiten wurden die Zimmer versiegelt und währenddessen saugte und filterte eine Unterdrucklüftung die Raumluft über ein Raumfenster nach außen.
 

Nachdem es sich beim Öffnen der Fensterbänke und Fensterrahmen herausstellte, dass beim Einbau weder Fugenmaterial noch Dämmmaterial verwendet wurden, konnten die Ausbauarbeiten der Fenster schneller als gedacht erfolgen. Während des laufenden Betriebes haben die Handwerker die Fenter ausgebaut, nach draußen getragen udn neue wieder eingebaut. Die Zusammenarbeit mit den Handwerkern hat in dieser Phase sehr gut geklappt. Während der Pausen haben die Handwerker keinerlei Transporte vorgenommen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Nach nur einer Woche waren die Fenster im 1. Bauabschnitt aus- und wieder eingebaut.


Die mit den Ausbauarbeiten beauftragte Firma MKI hat eine für diese Arbeiten notwendige Qualifizierung und alle verantwortlichen Mitarbeiter sind entsprechend langfristig geschult und qualifiziert (die Sachkundenachweise liegen vor). Alle Arbeiten werden nach den geltenden Vorschriften ausgeführt, insbesondere TRGS 591 wird beachtet. Das ist im Eigeninteresse der beauftragten Firma, die auch für den Schutz der eigenen Mitarbeiter verantwortlich ist.
Der Ausbau des asbesthaltigen Klebers ist entsprechend den Vorschriften an das Landratsamt RNK und an das RP Karlsruhe gemeldet und wurde zur Ausführung freigegeben.

Zusätzlich wurde nach Abstimmung mit der Stadt Weinheim durch den beauftragten Baubiologen eine Probe des alten Kalkzementputzes an den Wänden im BA 1 entnommen und in ein entsprechendes Labor zur Untersuchung gegeben. Im Befund wurde KEIN Asbest nachgewiesen.
Nach den Abrissarbeiten werden die betroffenen Bereiche vorschriftsmäßig gereinigt und „freigemessen“. Bis zur Freigabe bleiben diese Räume verschlossen und hinter den Türen versiegelt.  Erst nachdem die Messergebnisse da waren und die Räume freigegeben wurden, sind die Versiegelungen geöffnet worden.

 

Ausblick:

In den Wochen vor Weihnachten werden noch folgende Arbeiten erfolgen:

  • die alten Heizkörper werden ausgebaut und die Leitungsführungen werden an die Veränderungen angepasst.

  • Anfang Dezember kommen vorraussichtlich die Lüftungsgeräte und werden in den Zimmern eingebaut.

  • Anfang Januar beginnt der Ausbau der Elektrik.

 

Für die neuen Elektroinstallationen werden keine Wände geschlitzt, alle neuen Leitungen werden auf neuen Kabelrinnen über den abgehängten Decken oder in Brüstungskanälen verlegt. Alte in den Wänden verlegte Elektrokabel verbleiben dort.      

In den letzten drei Jahren ist diese Sanierung bereits das zweite "Groß-Bau-Projekt" an dieser Schule. Wir haben in diesem Team bereits beim Anbau sehr zuverlässig zusammen gearbeitet. Die Sicherheit der Kinder und allen am Schulleben Beteiligten war und ist uns immer am wichtigsten. So auch wieder bei dieser Sanierung! Wir schauen IMMER auf das Wohlergehen aller. Wir danken für das Vertrauen, das uns die Elternschaft entgegen bringt!